Discover gender studies
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Recent Submissions
Open Access Working Paper
Queering Minoritarian In_Visibilities in Art & Visual Culture Renegotiated. Introduction to the Special Issue
(2026-03) Nastold, Friederike
Visibility, invisibility, and political agency have developed into a solid triad in the recent past. My long-time accomplice in science and art Thari Jungen and I were thinking a lot about this and the associated ambivalences of visibility (Schaffer 2008) again in summer 2023. The reason for this revisit was the conference Sichtbar machen – werden – sein: in queer_feministischer Perspektive von Kunst und Design (June 2023), taking place at the Muthesius Academy of Fine Arts and Design in Kiel. I would, therefore, like to share some introductory thoughts from our engagement with the affirmation of visibility and, in particular, highlight the ambivalences of visibility that go hand in hand with this. This serves as a basis for the introduction of the present Special Issue entitled “Queering Minoritarian In_Visibilities in Art & Visual Culture Renegotiated” and at the same time as an invitation to interweave the various contributions of it.
Firstly, Thari Jungen and I asked ourselves why the paradigm of visibility not only opens up a dichotomy between invisible powerlessness and powerful visibility, but may also reproduce the ambivalences of the dominant, marginalizing logic of representation. Secondly, we asked ourselves what exactly the political nature of visibility is if the production of visibility is to become effective as a political act. And finally, which accomplices require visibility to become political? (Jungen; Nastold 2025).
Open Access Working Paper
Getting the Opie We Deserve
(2026-03) Simmons, William J.
This essay jumps off from two canonical texts in its reading of recent work by the queer-feminist contemporary photographer Catherine Opie: “Wide Open Spaces” by the American country bandThe Chicks and “Getting the Warhol We Deserve: Cultural Studies and Queer Culture” by Douglas Crimp. Part experimental nonfiction, part art history, part queer theory, “Getting the Opie We Deserve” invites projection and over-reading. It is as much about Opie’s work as it is about the queer project of hysterical investment and juxtaposition. Following the example of Eve Kosofsky Sedgwick, Lauren Berlant, José Esteban Muñoz, Maggie Nelson, and Anne Carson, the present work is another pole in the ongoing project of decentering established modes of critique.
Open Access Monografie
Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde
(Projektverlag, 2018) Schildmann, Ulrike; Schramme, Sabrina; Libuda-Köster, Astrid
Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage, welche Relevanz die gesellschaftliche Kategorie Behinderung für die Intersektionalitätsforschung
hat, und umgekehrt, wie die Erkenntnisse der allgemeinen Intersektionalitätsforschung die speziellen Forschungsperspektiven
auf Behinderung erweitern und bereichern können. Die Intersektionalitätsforschung, selbst hervorgegangen aus der feministischen
Frauen- und Geschlechterforschung, konzentrierte sich in ihren Anfängen, vor allem in den USA, zunächst auf Wechselwirkungen
zwischen den Kategorien „class – gender – race“, ist darüber jedoch, vor allem auch in Deutschland, längst hinausgewachsen.
Die Beiträge dieses Buches konzentrieren sich auf Wechselwirkungen zwischen den Kategorien Geschlecht und Behinderung und
berücksichtigen dabei auch die Kategorie Alter, mit der Behinderung eng verbunden ist. Drei unterschiedliche Perspektiven dieses Diskurses
– eine zeitgeschichtliche, eine theoretische sowie eine empirische – werden systematisch entwickelt und zur Diskussion gestellt.
Open Access Sammelbandbeitrag
Intersektionalität als Analyseperspektive im Literaturunterricht der Sekundarstufen
(Universitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing, 2025) Kofer, Martina; Rein, Franziska; Lienau, Anna; Wilkening, Jan-Christian
Der Beitrag diskutiert auf Basis erzähltheoretischer Grundlagen Grundsätze und Leitlinien für eine intersektional perspektivierte Textanalyse in den Sekundarstufen I und II mit Blick auf die Kompetenzschwerpunkte Figurenanalyse und Perspektivverstehen.Angeknüpft wird an die bisher noch raren Konzeptionen für einen intersektionalen Textanalysefokus im Literaturunterricht der Sekundarstufen, die u.a. in der diversitätsorientierten Deutschdidaktik verortet sind. Im Anschluss wird auf erzähltheoretischer Grundlage dargestellt, welche Schwerpunkte im Zuge der zu erwerbenden Kompetenzen Figurenanalyse und Perspektivverstehen im Unterricht gesetzt werden sollten und welche Herangehensweisen vertieft werden sollten, um erzähltheoretische Elemente und deren Wirkung intersektional und hegemoniekritisch analysieren zu können. Diese werden kritisch mit bisherigen Vorgehensweisen abgeglichen. Am Beispiel der Romane Drei Kameradinnen von Shida Bazyar und Ich komme nicht zurück von Rasha Khayat wird aufgezeigt, inwiefern postmigrantisch perspektivierte literarische Texte sich dafür eignen, intersektionale Verflechtungen zu erschließen und Schüler*innen für Zuschreibungen, Differenzlinien und Intersektionalität zu sensibilisieren. Ergänzend dazu wird in den Blick genommen, welche Vorarbeit notwendig ist, um einen Text intersektional analysieren zu können.
Open Access Sammelbandbeitrag
»Wehr dich dagegen. Du musst dich dagegen wehren«
(Universitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing, 2025) Simon, Nina; Rein, Franziska; Lienau, Anna; Wilkening, Jan-Christian
Ausgehend davon, dass es lohnenswert sein könnte, im Kontext fachdidaktischer Überlegungen nicht ausnahmslos einzelne Differenzverhältnisse zu reflektieren, sondern auch deren komplexes Ineinanderwirken konsequent einzubeziehen, wird in diesem Beitrag zunächst danach gefragt, was sichtbar werden kann, wenn Fachdidaktik und Intersektionalität als miteinander verschränkt gedacht werden. Dabei wird auf das Konzept der Blickregime (Foucault 1973, hooks 2003, Said 1991, Haraway 1995) sowie aufbauend darauf auf das des Zu-Sehen-Gebens (Schade/Wenk 2011) und das des Vor-Stellens (Meyer 2016) eingegangen, da diese Konzepte vielversprechend für ein Nachdenken über intersektional informierte fachdidaktische Belange erscheinen. Anschließend wird anhand literaturdidaktischer Überlegungen zu einem Jugendroman (Schnellbächer/Öneren 2016) und einem Theaterstück (Erpulat/Hillje 2010) nachgezeichnet, inwiefern sich Momente der (Re-)Produktion, der Dekonstruktion und der Rekonstruktion für ein fachdidaktisches Nachdenken fruchtbar machen lassen und weshalb ein solches Nachdenken und damit schlussendlich auch eine intersektional informierte Fachdidaktik in derartigen Zusammenhängen virulent werdende Dilemmata nicht etwa ausblenden, sondern (auch im unterrichtlichen Geschehen) zum zentralen Gegenstand machen sollte (Simon 2021).
